Das erste Mal, dass mir bewusst aufgefallen ist, dass Transformation bei mir oft in zwei Phasen verlĂ€uft, war wĂ€hrend meiner damaligen âakutenâ Loslassphase im Dualseelenprozess.
Zu dieser Zeit habe ich mich wirklich jeden Tag intensiv mit mir selbst beschĂ€ftigt. Mit meinen GefĂŒhlen, meinen Gedanken, meinen Mustern und all den inneren Themen, die nach und nach sichtbar wurden.
Ich war viel mit mir.
Und irgendwann â nach einigen Wochen â hatte ich plötzlich einen ganz starken Drang, auszusortieren.
Nicht nur ein bisschen.
Ich habe wirklich unglaublich viel aussortiert. SĂ€ckeweise Kleidung, Deko, Möbel, irgendwelchen Kram, der sich ĂŒber die Jahre angesammelt hatte.
Am Ende war kaum noch etwas ĂŒbrig.
Und das Spannende daran: Ich habe vieles davon gar nicht ersetzt.
Heute habe ich dadurch deutlich weniger zu putzen. Ich muss nicht stÀndig Dinge irgendwo wegrÀumen oder erst alles freirÀumen, bevor ich sauber machen kann.
Es ist einfach weniger da.
Und mit der Zeit habe ich verstanden, dass es dabei fĂŒr mich nicht nur um Ordnung im AuĂen ging.
Denn wenn sich einmal so viel ansammelt, steckt dahinter manchmal auch etwas anderes. Bei mir war es unter anderem die Suche nach GlĂŒck im AuĂen. Nach Dingen, die mir ein gutes GefĂŒhl geben, mich erfĂŒllen oder mir vielleicht das GefĂŒhl geben, dass noch etwas fehlt.
Aber das ist eigentlich ein eigenes Thema â und dazu mache ich vielleicht irgendwann einmal einen separaten Beitrag. đ
Denn viel spannender fand ich etwas anderes:
Nach der Phase des Aussortierens war die innere Arbeit plötzlich wieder dran.
Ich habe mich wieder stÀrker mit meinen inneren Themen beschÀftigt.
Und irgendwann kam erneut der Impuls, im AuĂen etwas zu verĂ€ndern, auszusortieren, loszulassen.
Innen.
AuĂen.
Innen.
AuĂen.
Und genau dadurch wurde mir irgendwann bewusst:
Transformation passiert nicht immer nur auf einer Ebene.
Bei mir zeigt sie sich immer wieder so, dass sich zuerst etwas in mir verĂ€ndert â und irgendwann beginnt mein AuĂen, darauf zu reagieren.
Das bedeutet nicht, dass Transformation bei jedem Menschen genauso ablÀuft oder dass es tatsÀchlich immer exakt zwei Phasen gibt.
Aber diese Verbindung zwischen innerer und Ă€uĂerer VerĂ€nderung habe ich bei mir immer wieder beobachtet.
Und genau darum geht es heute.
đ Transformation beginnt unsichtbar
Wenn wir an VerÀnderung denken, denken wir meistens an das, was man sehen kann.
Ein neuer Job.
Eine neue Wohnung.
Eine Trennung.
Ein anderer Kleidungsstil.
Ein aufgerÀumtes Zuhause.
Neue Menschen.
Neue Gewohnheiten.
Aber viele VerĂ€nderungen beginnen viel frĂŒher.
NĂ€mlich in dir.
Bevor du einen Schritt gehst, hast du oft schon lange etwas gespĂŒrt.
Vielleicht hast du eine neue Erkenntnis.
Du betrachtest eine Situation plötzlich aus einer anderen Perspektive.
Ein Glaubenssatz, den du jahrelang fĂŒr wahr gehalten hast, fĂŒhlt sich plötzlich nicht mehr richtig an.
Oder du merkst:
âIrgendwie möchte ich das nicht mehr.â
Noch bevor du weiĂt, was stattdessen kommen soll.
Und genau das ist oft der Beginn einer Transformation.
Niemand sieht unbedingt etwas davon.
Nach auĂen machst du vielleicht erst einmal genauso weiter wie bisher.
Aber innerlich hat sich bereits etwas bewegt.
đ€ Wenn sich alte Entscheidungen plötzlich nicht mehr richtig anfĂŒhlen
Das kann manchmal ziemlich irritierend sein.
Du schaust auf eine Entscheidung zurĂŒck und denkst:
âWarum habe ich das eigentlich so gemacht?â
Oder:
âDas passt ĂŒberhaupt nicht mehr zu mir.â
Vielleicht hast du einen bestimmten Lebensstil gewÀhlt.
Eine Beziehung.
Einen Job.
Eine Wohnung.
Freundschaften.
Gewohnheiten.
Oder du hast dich jahrelang auf eine bestimmte Art und Weise verhalten.
Und plötzlich möchtest du das nicht mehr.
Dann kommt schnell der Gedanke:
âHabe ich damals die falsche Entscheidung getroffen?â
Nicht unbedingt.
Vielleicht war diese Entscheidung fĂŒr dich damals genau richtig.
Denn du hast dich seitdem verÀndert.
Du hast neue Erfahrungen gemacht.
Du hast Dinge verstanden.
Du hast dich selbst besser kennengelernt.
Deine BedĂŒrfnisse haben sich verĂ€ndert.
Und deshalb darf auch eine alte Entscheidung irgendwann nicht mehr zu deinem heutigen Ich passen.
Nicht jede frĂŒhere Entscheidung war falsch. Vielleicht bist du heute einfach nicht mehr dieselbe Person, die sie getroffen hat.
Das ist ein groĂer Unterschied.
đ Die innere Phase: Es passiert etwas, das niemand sieht
Die erste Phase einer VerÀnderung kann deshalb sehr unspektakulÀr aussehen.
Du sitzt vielleicht einfach da und denkst.
Du reflektierst.
Du fĂŒhlst.
Du hinterfragst.
Du bemerkst Muster.
Du erkennst ZusammenhÀnge.
Vielleicht merkst du, dass du bestimmte Dinge nicht mehr möchtest.
Oder dass du bestimmte Menschen, Situationen oder Verhaltensweisen plötzlich anders wahrnimmst.
Von auĂen sieht man davon oft nichts.
Und trotzdem kann sich in dir unglaublich viel verÀndern.
Du entwickelst eine neue Sichtweise.
Du beginnst, dich selbst anders zu sehen.
Du setzt andere PrioritÀten.
Du erkennst deine Grenzen.
Du bemerkst, was dir guttut â und was nicht.
Und irgendwann entsteht daraus etwas ganz NatĂŒrliches:
Der Wunsch, dass sich auch im AuĂen etwas verĂ€ndert.
đž Und dann beginnt das AuĂen nachzuziehen
Das kann ganz unterschiedlich aussehen.
Du möchtest deine Wohnung verÀndern.
Du rÀumst auf.
Du sortierst Kleidung aus.
Du trennst dich von Dingen, die du jahrelang behalten hast.
Du möchtest bestimmte Gewohnheiten nicht mehr.
Du verbringst deine Zeit anders.
Du möchtest weniger Termine.
Oder plötzlich bekommen bestimmte Menschen und Beziehungen eine ganz andere Bedeutung fĂŒr dich.
Vielleicht stellst du fest:
âDafĂŒr habe ich eigentlich gar keine Energie mehr.â
Oder:
âDas möchte ich nicht mehr in meinem Leben.â
Und manchmal weiĂt du noch gar nicht genau, warum.
Du spĂŒrst einfach:
Etwas passt nicht mehr.
Das AuĂen beginnt dadurch sichtbar zu machen, was sich innerlich bereits verĂ€ndert hat.
đ§č Warum AufrĂ€umen manchmal mehr bedeutet, als nur aufzurĂ€umen
NatĂŒrlich muss nicht jedes Ausmisten eine tiefere Bedeutung haben.
Manchmal möchte man einfach Ordnung schaffen. đ
Aber manchmal merken wir beim Aussortieren plötzlich:
âWarum habe ich das eigentlich noch?â
Und genau diese Frage kann interessant werden.
Denn Dinge können mit Erinnerungen, Vorstellungen, alten Versionen von uns selbst oder bestimmten Lebensphasen verbunden sein.
Vielleicht hÀltst du etwas fest, obwohl du es lÀngst nicht mehr brauchst.
Vielleicht steht es nur noch herum, weil du dich irgendwann einmal dafĂŒr entschieden hast.
Und irgendwann merkst du:
âDas gehört eigentlich gar nicht mehr zu meinem Leben.â
Bei mir war das Aussortieren damals jedenfalls nicht nur eine Frage von Ordnung.
Es fĂŒhlte sich vielmehr wie eine Ă€uĂere Bewegung an, nachdem sich innerlich bereits sehr viel bewegt hatte.
Und vielleicht kennst du das auch.
Du hast innerlich etwas losgelassen â und plötzlich möchtest du im AuĂen ebenfalls Platz schaffen.
đȘ Die besondere Phase zwischen „nicht mehr“ und „noch nicht“
Und dann gibt es diese ganz besondere Zwischenphase.
Du weiĂt bereits:
Das möchte ich nicht mehr.
Aber du weiĂt noch nicht:
Was möchte ich stattdessen?
Das kann sich manchmal ziemlich leer anfĂŒhlen.
Oder verwirrend.
Du hast vielleicht einen alten Lebensabschnitt verlassen, aber der neue hat noch keine klare Form.
Das Alte passt nicht mehr.
Das Neue ist aber noch nicht sichtbar.
Und genau hier beginnen viele Menschen zu zweifeln.
âWas stimmt denn jetzt nicht mit mir?â
âWarum weiĂ ich nicht, was ich will?â
âWarum fĂŒhlt sich plötzlich so vieles anders an?â
Vielleicht stimmt gar nichts nicht mit dir.
Vielleicht bist du einfach mittendrin.
Transformation bedeutet nicht immer, dass du sofort einen klaren Plan bekommst.
Manchmal bedeutet sie erst einmal nur, dass du merkst:
So wie bisher möchte ich nicht mehr.
Und das ist bereits eine wichtige Erkenntnis.
đ„ Und manchmal liegt genau darin etwas Wunder-volles
FĂŒr mich ist diese Phase zwischen ânicht mehrâ und ânoch nichtâ inzwischen gar nichts BeĂ€ngstigendes mehr.
Im Gegenteil.
Manchmal spĂŒre ich in dieser Zeit ganz deutlich:
Da kommt etwas Neues.
Ich weiĂ noch nicht, was es ist. Ich kann es vielleicht noch nicht benennen oder sehen. Aber da ist dieses GefĂŒhl, dass sich etwas ankĂŒndigt.
Eine ganz besondere Vorfreude.
So ein leises inneres Wissen:
âDa kommt etwas.â
Das letzte Mal, als ich mich in genau so einer Phase befand, wusste ich noch nicht, wohin mich diese VerĂ€nderung fĂŒhren wĂŒrde. Kurz danach habe ich angefangen, mein erstes Buch zu schreiben.
Ich hĂ€tte damals nicht planen können, dass genau das passieren wĂŒrde.
Ich musste es auch gar nicht wissen.
Ich bin einfach weiter meinem GefĂŒhl gefolgt und habe dem Fluss des Lebens vertraut.
Und genau das möchte ich dir mitgeben:
Diese Zwischenphase muss keine beÀngstigende oder unangenehme Zeit sein.
Auch wenn sich manches gerade komisch, ungewohnt oder vielleicht sogar leer anfĂŒhlt, bedeutet das nicht, dass nichts passiert.
Vielleicht entsteht gerade Raum fĂŒr etwas, das du heute noch gar nicht sehen kannst.
Etwas, das dich ĂŒberrascht.
Etwas, das dich erfĂŒllt.
Etwas ganz Besonderes.
Du musst noch nicht wissen, was es ist.
Vielleicht reicht es, darauf zu vertrauen, dass nicht jede VerÀnderung sofort eine Antwort braucht.
Manchmal darfst du einfach spĂŒren:
âIch weiĂ noch nicht, was kommt. Aber ich habe das GefĂŒhl, es wird etwas Schönes.â đ€
đ€·đ»ââïž Du musst nicht sofort wissen, was als NĂ€chstes kommt
Ich glaube, wir versuchen VerÀnderung oft zu schnell zu verstehen.
Wir möchten wissen:
Was bedeutet das?
Warum fĂŒhle ich das?
Was kommt jetzt?
Was soll ich tun?
Wo fĂŒhrt mich das hin?
Aber vielleicht musst du nicht jede VerÀnderung sofort analysieren.
Vielleicht darfst du manchmal einfach feststellen:
âEtwas verĂ€ndert sich gerade in mir.â
Das reicht.
Du musst nicht sofort wissen, wohin es geht.
Und du musst auch nicht zwanghaft im AuĂen etwas verĂ€ndern, nur weil sich innerlich etwas bewegt.
Manchmal kommt der nÀchste Schritt ganz von alleine.
âđ» Transformation bedeutet nicht, dass alles Alte schlecht war
Das ist mir an dieser Stelle besonders wichtig.
Wenn du dich verÀnderst, bedeutet das nicht automatisch, dass dein bisheriges Leben falsch war.
Du musst dein altes Ich nicht ablehnen.
Du darfst anerkennen, dass bestimmte Dinge einmal zu dir gehört haben.
Vielleicht haben sie dich begleitet.
Vielleicht haben sie dir Sicherheit gegeben.
Vielleicht hast du durch sie etwas gelernt.
Und vielleicht brauchst du sie heute einfach nicht mehr.
Das darf sein.
Loslassen bedeutet nicht, dass du etwas schlecht machen musst, um es gehen lassen zu können.
Du darfst etwas wertschÀtzen und trotzdem weitergehen.
đAuch im Dualseelenprozess kann sich Transformation in Wellen zeigen
Gerade im Dualseelenprozess habe ich dieses Wechselspiel zwischen innerer und Ă€uĂerer VerĂ€nderung sehr deutlich erlebt.
FĂŒr mich war die VerĂ€nderung nicht einfach eine gerade Linie.
Nicht einmal âinnere Arbeit erledigt â jetzt ist alles gutâ.
Vielmehr kamen bestimmte Themen immer wieder in Wellen.
Ich dachte vielleicht, ich hÀtte etwas bereits verstanden, losgelassen oder verÀndert.
Und dann kam eine neue Situation und zeigte mir:
Da gibt es noch eine weitere Ebene.
Eine weitere Grenze.
Einen weiteren Glaubenssatz.
Eine weitere Möglichkeit, mich selbst nicht mehr zu verlassen.
Und genau deshalb empfinde ich Transformation nicht als etwas, das man irgendwann endgĂŒltig âfertigâ hat.
Es darf sich immer wieder etwas zeigen.
Innen.
AuĂen.
Und wieder innen.
Nicht als Bestrafung.
Sondern als Möglichkeit, immer wieder ein StĂŒck mehr bei sich selbst anzukommen.
đ€ Woran du erkennen kannst, dass sich etwas in dir verĂ€ndert
Vielleicht erkennst du dich in einigen dieser Punkte wieder:
- Dinge, die frĂŒher selbstverstĂ€ndlich waren, fĂŒhlen sich plötzlich nicht mehr richtig an.
- Du möchtest weniger von dem, was dich frĂŒher erfĂŒllt hat.
- Du hinterfragst alte Entscheidungen.
- Deine BedĂŒrfnisse werden dir bewusster.
- Du möchtest hÀufiger Nein sagen.
- Du hast weniger Lust auf bestimmte Menschen oder Situationen.
- Du möchtest deine Wohnung verÀndern oder Dinge aussortieren.
- Du brauchst mehr Ruhe.
- Du bemerkst alte Muster schneller.
- Du möchtest nicht mehr stÀndig funktionieren.
- Du spĂŒrst den Wunsch nach einem anderen Leben, kannst aber noch nicht genau sagen, wie dieses aussehen soll.
Und vielleicht ist genau das ein Zeichen dafĂŒr, dass sich bereits etwas in dir bewegt.
đ Eine kleine Ăbung: Was passt noch zu mir?
Nimm dir heute einmal ein paar Minuten Zeit.
Schau dich in deinem Leben um â nicht nur in deiner Wohnung.
Und frage dich:
Was passt noch wirklich zu mir?
Du kannst diese Frage auf verschiedene Bereiche anwenden:
đĄ Meine Wohnung
đ„ Meine Beziehungen
đŒ Meine Arbeit
đ°ïž Meine Gewohnheiten
â€ïž Meine BedĂŒrfnisse
đ§ Meine Gedanken und GlaubenssĂ€tze
đ± Meine Freizeit
đ€ Mein Umgang mit mir selbst
Und dann frage dich:
Was möchte ich vielleicht nicht mehr mitnehmen?
Du musst heute keine groĂen Entscheidungen treffen.
Es geht nicht darum, sofort alles umzukrempeln.
Es geht erst einmal nur darum, wahrzunehmen.
Denn VerÀnderung beginnt oft genau dort:
Bei der ehrlichen Erkenntnis, dass etwas nicht mehr zu dir passt.
â Deine Reflexionsfragen
Vielleicht möchtest du dir zusÀtzlich diese Fragen aufschreiben:
⚠Was hat sich in mir in den letzten Monaten verÀndert?
âš Welche Dinge sehe ich heute anders als frĂŒher?
âš Gibt es Entscheidungen, die sich heute nicht mehr stimmig anfĂŒhlen?
âš Wo habe ich mich selbst vielleicht zu lange an etwas angepasst?
⚠Was möchte ich nicht mehr mitmachen?
âš Gibt es etwas in meinem AuĂen, das nicht mehr zu meinem heutigen Ich passt?
âš Wo wĂŒnsche ich mir mehr Leichtigkeit?
âš Was darf gehen, auch wenn es frĂŒher einmal wichtig fĂŒr mich war?
âš Und wo versuche ich vielleicht gerade, etwas Neues zu erzwingen, obwohl es noch gar nicht an der Zeit ist?
đ„° Du musst das Neue nicht erzwingen
Vielleicht ist das Wichtigste bei all dem:
Du musst nicht sofort wissen, was als NĂ€chstes kommt.
Du musst nicht aus jedem GefĂŒhl eine Entscheidung machen.
Du musst nicht jede VerÀnderung spirituell erklÀren.
Und du musst auch nicht dein komplettes Leben auf den Kopf stellen, nur weil du gerade etwas anders empfindest.
Manchmal reicht es, aufmerksam zu sein.
Zu beobachten.
Zu spĂŒren.
Und dir selbst zu erlauben, dich zu verÀndern.
Denn vielleicht ist die VerÀnderung lÀngst da.
Nur dein AuĂen hat sie noch nicht ganz eingeholt.
đ€ Vielleicht bist du schon mitten in deiner VerĂ€nderung
Vielleicht schaust du gerade auf dein Leben und merkst:
Irgendwie bin ich nicht mehr dieselbe.
Vielleicht weiĂt du noch nicht genau, was sich verĂ€ndern wird.
Vielleicht hast du nur das GefĂŒhl, dass etwas nicht mehr passt.
Dann musst du dich nicht sofort auf die Suche nach einer Antwort machen.
Vielleicht darfst du erst einmal anerkennen:
Da verÀndert sich gerade etwas in mir.
Und irgendwann wird sich zeigen, was davon auch im AuĂen seinen Platz verĂ€ndern möchte.
Vielleicht in kleinen Schritten.
Vielleicht durch eine Entscheidung.
Vielleicht durch ein GesprÀch.
Vielleicht durch Loslassen.
Vielleicht durch einen neuen Weg.
Und vielleicht rĂ€umst du plötzlich deine Wohnung auf und wunderst dich selbst darĂŒber, warum du dich von so vielen Dingen trennen möchtest. đ
Wie auch immer es bei dir aussieht:
Du darfst dich verÀndern.
Du darfst andere BedĂŒrfnisse haben.
Du darfst deine Meinung Àndern.
Du darfst Entscheidungen neu treffen.
Und du darfst etwas loslassen, das einmal richtig fĂŒr dich war.
Denn Selbstliebe bedeutet fĂŒr mich auch:
Mich selbst immer wieder mit einzubeziehen.
Nicht nur danach zu schauen, was andere brauchen.
Nicht nur danach zu leben, was einmal war.
Sondern mich immer wieder zu fragen:
âWas ist heute fĂŒr mich stimmig?â
Und vielleicht ist genau diese Frage der Beginn deiner nĂ€chsten VerĂ€nderung. đ€
đ Herzenspost
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đ€ Bleib du.
Angelina Janus
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